15.06.2021

Mila Lorig - Kauffrau im Büromanagement

Von der Auszubildenden zur Fachkraft. Die Hochwald-Kliniken freuen sich über die erfolgreich bestandene Abschlussprüfung.

Die Prüfung ist erfolgreich bestanden und Mila Lorig ist glücklich. Die frischgebackene Kauffrau im Büromanagement hat sich in den vergangenen Wochen sehr diszipliniert auf ihren Abschluss vorbereitet. In Corona-Zeiten keine optimale Voraussetzung, wenn der Unterricht ausschließlich per Videokonferenz stattfindet und vieles alleine zu Hause erarbeitet werden muss. Doch für die 20-Jährige war diese Herausforderung kein Problem, denn Kaufmännisches ist ihr Ding. Wir haben Mila Lorig gebeten, auf ihre Ausbildungszeit zurückzusehen.

Mila, wie sieht der Arbeitsalltag einer Auszubildenden zur Kauffrau im Büromanagement in den Hochwald-Kliniken Weiskirchen aus?

Ich fange meist um 7:30 Uhr morgens an. Ich erledige zu Anfang meine Routineaufgaben, und wenn diese erledigt sind, widme ich mich den Aufgaben, die im Laufe des Tages anfallen. Von 12:30 Uhr bis 13 Uhr mache ich gemeinsam mit Kolleginnen eine Mittagspause. Gegen 16 Uhr beende ich dann meinen Arbeitstag.

Welche Aufgaben hast Du kennengelernt?

Als kaufmännische Azubi in den Hochwald-Kliniken durchläuft man während der Ausbildung mehrere Abteilungen und lernt die Prozesse und den Alltag dort kennen. In der Buchhaltung habe ich gelernt, Rechnungen zu buchen, Zahlungsavisen zu bearbeiten, einen Finanzplan zu erfassen, Vorauszahlungen zu melden und wie das Mahnverfahren abläuft. In der Patientenverwaltung hat man mehr Kontakt mit den Patienten und man lernt am Servicetelefon Auskünfte zu geben. Ich habe gelernt, Patientenakten vorzubereiten und zu bearbeiten sowie die Vorgaben des Datenschutzes zu berücksichtigen.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß? Was gefällt Dir am besten?

Am besten gefällt mir in den Hochwald-Kliniken, dass man als Auszubildende stark in das Tagesgeschehen eingebunden wird. Man wird neben den alltäglichen Aufgaben vor verschiedenste Herausforderungen gestellt und mit anspruchsvollen Aufgaben konfrontiert. Der Kontakt zu Patienten, Krankenhäusern und Kostenträgern gehört ebenfalls dazu. Mir gefällt es außerdem sehr gut, dass die Mitarbeiter so freundlich sind und man sich bei Fragen und Problemen immer an jemanden wenden kann.

Was hättest Du vorher nicht erwartet? Was hat Dich bei Deiner Ausbildung überrascht?

Ich hätte vor meiner Ausbildung nicht erwartet, dass einem als Azubi so viel Vertrauen von Vorgesetzten und Kollegen entgegengebracht wird. Dadurch durfte ich viele verantwortungsvolle und wichtige Aufgaben übernehmen, wie z. B. das Chefsekretariat des Kaufmännischen Direktors in Urlaubszeiten zu vertreten.

Zu welcher Berufsschule bist Du gegangen? Wie sah Dein Alltag dort aus?

Meine Berufsschule war das Berufsbildungszentrum Hochwald in Nunkirchen. Ich hatte an zwei Tagen in der Woche Unterricht, der zwischen 4 und 5 Schulstunden dauerte. An einem der beiden Schultage bin ich am Nachmittag in die Hochwald-Kliniken zurückgekehrt. Als Fachabiturientin hatte ich den Vorteil, dass ich schon einige Themen kannte und so schnell dem Unterrichtsstoff folgen konnte.

Welche Fächer hattest Du in der Berufsschule?

In der Berufsschule gibt es eigentlich keine Fächer mehr, sondern nur noch Lernfelder. Im ersten Ausbildungsjahr hatte ich Deutsch, Religion und Sozialkunde als Nebenfächer. Im zweiten Ausbildungsjahr Englisch als Nebenfach, das kann aber individuell variieren.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement?

Regulär dauert die Ausbildung drei Jahre. Man kann die Ausbildungszeit aber auch um ein Jahr verkürzen, wenn man den Abschluss eines Fach-abiturs oder der Hochschulreife hat oder durch einen besonders guten Notendurchschnitt in der Berufsschule. Als Fachabiturientin konnte ich die Prüfung bereits nach zwei Jahren machen.

Wie wurdest Du in den Hochwald-Kliniken in der Ausbildung betreut?

Bei Fragen und Problemen konnte ich mich jederzeit an meinen Ausbilder, den jeweiligen Abteilungsleiter und meine Kolleginnen wenden.

Inwiefern hast Du Dich im Rahmen der Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Ich habe während meiner Ausbildung gelernt viel selbstsicherer zu sein, mich neuen, ungewohnten und manchmal auch stressigen Situationen souverän zuzuwenden. Auch dass man durch Fehler dazulernen kann, wenn man zu ihnen steht. Insgesamt wird die Persönlichkeit durch die Zusammenarbeit untereinander gestärkt.

Hast Du schon Pläne nach der Ausbildung?

Ich wurde von den Hochwald-Kliniken übernommen und werde zukünftig als Sachbearbeiterin im AHB-Bereich tätig sein. Das bedeutet, dass ich in verschiedenen Akutkliniken im Saarland und in Trier eingesetzt werde, um für diese Patienten Maßnahmen der Anschlussheilbehandlung einzuleiten. Darauf freue ich mich sehr.

Dann wünschen wir Dir viel Erfolg für Deine Zukunft!

Mila Lorig an ihrem Schreibtisch: noch in der Ausbildung, aber voll in den Arbeitsalltag eingebunden (Foto: Anja Thinnes).