Allgemeine Lage zur Corona-Epidemie

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

wir verstehen die Sorgen, die sich derzeit viele Menschen machen im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV2 bzw. der Erkrankung COVID-19).

Wir haben dazu einige wichtige und häufig gestellte Fragen für Sie und Ihre Angehörigen zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, die Fülle an Informationen ein wenig zu sortieren. Auch bietet Ihnen die DRV auf ihrer Internetseite hilfreiche Hinweise zum Thema Corona und Reha an. 

 Aktuell gilt ein Besuchsverbot für Angehörige und Gäste in unserer Reha-Fachklinik. 

Wir nehmen aktuell ausschließlich Patienten für die stationäre Anschlussheilbehandlung (AHB) auf.

Bis auf Weiteres sind davon ausgeschlossen:

  • teilstationäre und ambulante Rehamaßnahmen
  • Begleitpersonen 
  • Patienten aus den Grenzgebieten Frankreich und Luxembourg

Falls Sie eines dieser Ausschlusskriterien erfüllen, wird Ihre Rehamaßnahme verschoben. Unsere Patientenverwaltung wird in diesem Fall Kontakt zu Ihnen aufnehmen. 

Alle Ausschlusskriterien werden regelmäßig von uns aktualisiert.

 

 

 

 

 

Eine Verpflichtung zum sofortigen Antritt der Rehabilitationsleistung besteht angesichts der besonderen Umstände im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht. Daher versuchen wir den Wünschen von Rehabilitanden nach einer Verschiebung ihres Aufnahmetermins nach Möglichkeit zu entsprechen. In Folge der Corona-Pandemie ist die Verschiebung des Reha-Beginns bis zu 9 Monaten unproblematisch. Allerdings gilt dies nicht für Anschlussheilbehandlungen (AHB). Aus medizinischer Sicht dürfen diese nicht lange aufgeschoben werden. 

Wurden Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Agentur für Arbeit zur Antragstellung aufgefordert, sollten Sie zuvor mit diesen über Ihren Antrag auf Verschiebung des Reha-Beginns sprechen.  

Letztendlich kann nur Ihr Kostenträger die Frage über den Zeitraum einer Verschiebung Ihrer Rehamaßnahme beantworten.

  

In dieser besonderen Situation müssen Sie zunächst einmal nichts tun. 

Unsere Patientenverwaltung wird mit Ihnen einen neuen Aufnahmetermin vereinbaren. 
 

Die Rehabilitanden erhalten während ihres Aufenthaltes in unserer Reha-Fachklinik alle erforderlichen Therapien.

Die Teilnehmerzahl in der Gruppentherapie haben wir reduziert und führen diese nur noch im kleinen Kreis durch.

Haben Sie einen neuen Aufnahmetermin von uns erhalten, nehmen wir rechtzeitig schriftlich oder telefonisch vor Reha-Beginn Kontakt mit Ihnen auf.

Für Patienten und Mitarbeiter in unserer Einrichtung gelten aufgrund der aktuellen Corona-Krise die Ausgangsbeschränkungen der saarländischen Landesregierung, die gerade bis zum 03. Mai 2020 verlängert wurden. Für Sie als Patient bedeutet dies, dass Sie während Ihrer Rehamassnahme keinen Besuch in den Hochwald-Kliniken empfangen dürfen. Es gilt aktuell ein Besuchsverbot für Angehörige und Gäste. 

Patienten werden daher auch nicht beurlaubt, um das Wochenende zu Hause zu verbringen. Auch ein kurzer Besuch bei Freunden oder Verwandten ist nicht gestattet.

Die Hochwald-Kliniken Weiskirchen sind auf eine mögliche Pandemie vorbereitet, dafür existieren entsprechende Pandemiepläne, die das genaue Prozedere für die Reha-Fachklinik vorgeben. Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist nach einem Hygieneplan auf Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingewiesen. Zudem haben wir eine Task-Force eingerichtet, die die aktuelle Lage regelmäßig einschätzt und bei Bedarf sofort alle notwendigen Maßnahmen einleitet. Dabei handeln wir im engen Schulterschluss mit Behörden und Krankenhäusern.

Weisen Sie selbst oder andere Rehabilitanden während des Aufenthaltes in unserer Klinik Krankheitssymptome auf, entscheidet die Einrichtungsleitung in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden über die Fortsetzung der Rehabilitation. 

 

 

Alle wichtigen Informationen, Links und Hinweise haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Das Virus trägt den Namen Sars-COV-2

Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19

Wie können Sie sich mit dem Coronavirus anstecken?
Die Ansteckung passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen, nicht über andere Körpersekrete, etwa den Stuhlgang. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 bis 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.
 

Wie können Sie sich vor dem Virus schützen?
Am wichtigsten ist die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln. Das hilft übrigens nicht nur bei Coronavirus, sondern auch bei der derzeit in Deutschland grassierenden Influenza. Dazu gehören:

  • Regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen
  • Niesen in die Ellenbeuge oder ins Taschentuch – nicht in den freien Raum
  • Taschentücher nur einmal benutzen
  • Abstand zu möglich Erkrankten halten
     

Welche Krankheitszeichen/Symptome treten nach einer Ansteckung auf?
Die Krankheitszeichen bieten das breite Bild einer harmlosen Erkältung bis hin zu einer schwerwiegenden Lungenentzündung. Frühsymptome können Fieber, Husten und Atemnot sein.
 

Was können Sie tun, wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben?
Wenn Sie sich krank fühlen 
oder grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen, allein schon, um andere nicht anzustecken. Zur Abklärung können Sie einen Arzt oder das für Sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Bitte tun Sie dies zunächst nur telefonisch. Die weitere Abklärung wird durch den Arzt oder das Gesundheitsamt organisiert, sofern dies erforderlich ist.
 

Wo sind aktuelle Informationen zu finden?
Da die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier die Links zu den relevanten Seiten, die sehr regelmäßig aktualisiert werden.